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Arbeitsgespräch zum Minderheitenschutz durch Verfassungsgerichte in Rom am 8. und 9. Oktober 2027

12.10.2026

Anlass war der 80-jährige Jahrestag des Beschlusses des "Gruber-De Gasperi-Abkommens"

Unter der Leitung von Präsident Christoph Grabenwarter reiste eine Delegation des Verfassungsgerichtshofes mit Vizepräsidentin Madner und den Verfassungsrichterinnen Ingrid Siess-Scherz und Angela Julcher zu einem Arbeitsgespräch mit der Corte Costituzionale nach Rom aus Anlass des 80-jährigen Jahrestages des Beschlusses des "Gruber-De Gasperi-Abkommens" über die Autonomie von Südtirol und Trentino. Der Präsident des serbischen Verfassungsgerichts, Prof. Vladan Petrov, wurde vom italienischen Verfassungsgericht als Beobachter eingeladen.

Präsident Grabenwarter betrachtete in seinem Vortrag den österreichischen Staatsvertrag und die Judikatur des Verfassungsgerichtshofes zum Schutz der slowenischen und kroatischen Minderheit in Kärnten bzw. im Burgenland. Die Verfassungsrichterinnen Angela Julcher und Antonella Sciarrone Alibrandi diskutierten nach ihren Vorträgen zum Thema "Minderheitenschutz in Europa".

Der italienische Verfassungsrichter Massimo Luciani und die ehemalige Vizepräsidentin Daria De Pretis beschäftigten sich in ihren Vorträgen mit dem Gruber-De Gasperi-Abkommen und den Autonomiestatuten zu Südtirol und dem Trentino.

Österreichische und italienische Verfassungsrichterinnen und -richter während einer Arbeitstagung in der Corte Costituzionale in Rom 
Österreichische und italienische Verfassungsrichterinnen und -richter während der Arbeitstagung (Foto: Corte Costituzionale)
Gruppenfoto der beiden Delegationen  
Gruppenfoto der beiden Delegationen (Foto: Corte Costituzionale)


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